Die Vorgeschichte

In den Jahren 1990 und 1991 reifte bei einigen Modellbahnern des MEC Zweibrücken die Idee, eine Zweileiter-H0-Modulanlage zu bauen, um diese dann auf Ausstellungen zu präsentieren.

 

So konnte dann schon 1992 durch die Interessengemeinschaft Modulbau zum 9. Spezialmarkt des MECZ eine Anlage mit ca. 20 Modulen ausgestellt werden. Als Modulnorm wurde weitgehend das Nordmodul-System übernommen, die Steuerung erfolgte mit Blockbausteinen der Firma Lauer. Die Strecke stellte eine zweigleisige Hauptbahn mit zwei Wendemodulen dar.

 

1993 wurde dann von der Hauptbahn ein eingleisiger Abzweig zu dem Nebenbahnhof ‚Klausthal’ eingerichtet, welcher später dann in die große Ausstellungsanlage integriert wurde.

 

Im Juli 1993 konnte ein großer Ausstellungsraum in der Hallplatz-Galerie bezogen werden, sodass in der Folge die Anlage rasch vergrößert werden konnte. Dabei wurde die Strecke im Bereich des Hauptbahnhofs ‚Homburg (Saar) Hbf’ vom ehemaligen Abzweig nach Waldmohr bis zum Bahnhof Limbach als Vorbild genommen. So wurde auch das BW Homburg mit seinen zwei Drehscheiben und dem 23-ständigen Lokschuppen maßstäblich nachgebaut. Die Größe des Raumes ließ einen Fahrbetrieb mit maßstäblich langen Zügen (bis 13 IC-Wagen) bei großzügigen Radien zu.

 

Die Betriebsmöglichkeiten wurden durch zwei Schattenbahnhöfe wesentlich erweitert. Die kontinuierlich wachsende Anlage wurde in der Vorweihnachtszeit und bei verkaufsoffenen Sonntagen der Öffentlichkeit präsentiert, wobei vorübergehend auch eine computergesteuerte Dreileiter-H0-Anlage zu Demonstrationszwecken aufgebaut war.

 

Gründung

Im Dezember 2000 gründeten die verbliebenen Initiatoren und neu hinzugekommene Modellbahner einen Verein, welcher dann im März 2001 in das Vereinsregister eingetragen wurde.

 

Das Jahr 2001 war auch in anderer Hinsicht ein bedeutendes Jahr, da für die Weihnachtszeit eine große Modelleisenbahnausstellung in den Räumen des Möbelhauses Martin in Zweibrücken mit allen namhaften Herstellern und in verschiedenen Spurweiten organisiert wurde. In diesem Zusammenhang wurde für die Fa. Märklin eine H0-Anlage (7 m x 1,35 m) und eine Spur-I-Anlage (8,7 m x 2,7 m) gebaut.

 

Die folgenden Jahre waren von betrieblichen Erweiterungen, weiterer Gestaltung der Landschaft und beginnender Digitalisierung geprägt, wobei eine Computersteuerung an 4 Betriebsmittelpunkten vorgesehen war. Bei den Ausstellungstagen kam dann auch ein selbst gebauter Videozug für Führerstandsmitfahrten zum Einsatz.

 

Der 1. Umzug

Das Aus für die Großanlage kam dann im Jahr 2008. Anfang Mai musste die Modulanlage abgebaut werden, da der bis dahin genutzte Raum anderweitig vermietet wurde. Nach zwei turbulenten Wochen mit Rückbau und Verpacken war dann auch eine neue Bleibe gefunden, in der wir die Anlage nun lagern können. Mit Helfern aus den eigenen Reihen und deren Angehörigen gelang es uns dabei, die Anlage mit ca. 120 Segmenten und Modulen an zwei Wochenenden umzuziehen.

 

Der 2. Umzug

Nach dem Verkauf des innerstädtischen City-Outlets, in dem unsere Anlage nach dem ersten Umzug gelagert war, mussten wir die Räumlichkeit verlassen, da das Objekt leerstehend übergeben werden sollte.

Nun hieß es erneut in einer geordneten Aktion den Umzug der Anlage zu bewerkstelligen. Die Module kamen dabei in den Privaträumen eines Mitglieds unter.

Momentan steht uns kein eigener Vereinsraum zur Verfügung und auf Grund der derzeitigen Umstände bzgl. Corona finden keine Clubabende mehr statt.